Die Canvas
Die kann was, die Canvas. Es passt nämlich nicht nur viel rein. Sie sieht auch gut aus.
Canvas ist Englisch und bedeutet “Leinwand”. Ursprünglich wurden die Taschen nämlich aus dickem Leinenstoff gemacht, mit Bemalungen oder Bestickungen verziert und so ein echter Hingucker.
Dieser Vorgänger aus beigem Segeltuch stammt aus den 1960er-Jahren und ist von Enid Collins. Er hat die Ober- und Unterseite mit Lederbündchen abgeschlossen und den Stoff mit Stickereien und Pailletten bestückt.
Weil die Taschen später auch aus Leder, Bast oder auch Vinyl hergestellt wurden, hat man sie schlicht und einfach Tote-Bags, also Einkaufstaschen, genannt.
Aber sie waren schon damals mehr als nur Tragehilfen. Sie waren kleine Kunstwerke.
Heute sind sie zurück – mit den typischen Mittelhenkeln, viel Stauraum und in noch mehr Varianten.




