Sep 26 2011

Noch 6,195 Tage

25 Kilometer. Geschafft. Allerdings mit dem Fahrrad und nicht laufend. Dafür aber nach einer echten, schlaflosen Nacht.

Mit der Fähre nach Juist

Mit der Fähre nach Juist

Von Samstag auf Sonntag Nacht um 02 Uhr ging unser Zug von Köln Richtung Juist, mit Zwischenstopp in Bremen und am Ende eineinhalb Stunden mit der Fähre auf die Insel. Alleine unsere Schlafversuche waren schon reiner Hochleistungssport. Zusammengekauert auf ungemütlichen Zugsitzen, mit lautem Geratter in den Ohren und Durchzug im Nacken. Aber auf Juist gab´s erst einmal das rettende Krabbenbrötchen zum Frühstück. Das hat unsere Lebensgeister wieder geweckt. Für´s Erste.

Krabbenbrötchen für neue Kräfte

Krabbenbrötchen für neue Kräfte

Nachdem wir unser kleines, süßes Appartment bezogen haben, sind wir hochambitioniert zum Fahrradverleih und haben uns zwei Holland-Drahtesel mit Drei-Gang-Schaltung gemietet und unbeirrt in die Pedale getreten.

Sonne, Strand und Meer

Sonne, Strand und Meer

Die einzige Straße erst vom Hafen in der Mitte der langgezogenen Nordseeinsel Richtung Osten, zum Segelflughafen. Und dann zurück über den Hafen Richtung Westen bis zum Naturschutzpark Wattenmeer.

Autofreie Insel Juist

Autofreie Insel Juist

Zwischendurch haben wir die Räder abgestellt und ewig lange Fußmärsche am endlosen Sandstrand eingelegt, uns kurz in die Dünen geworfen und entspannt, dann ging´s weiter.

Fußmarsch am Strand

Fußmarsch am Strand

Nach vier Stunden an der frischen Luft und einem Bärenhunger war dann aber auch gut. Das Abendbrot hat gerufen. In unserem Fall Brot, Käse, richtig leckere Salami, Honig (in einem Juister Café gekauft), Schokolade. Besonders lecker war die Kombi Brot-Frischkäse-Gouda-Banane-Honig-weiße-Mousse-Schokolade.

Eigenkreation für schnelle Energie

Eigenkreation für schnelle Energie

Der Apfel vom Baum direkt vor unserem Appartment war eine prima Nachspeise (sauer macht ja bekanntlich lustig und der Wurm in Nadines Vitaminbonbon war quasi die gratis Fleischeinlage…). Dazu gab´s Tee, literweise Wasser und ein zufriedenes Lächeln. Kein Schlaf plus viel Bewegung ergibt völlige Erschöpfung. Da kann auch die heiße Dusche danach nichts mehr retten.

25-km-Insel-Radtour

25-km-Insel-Radtour

Die heiße Dusche werden sich gestern auch die Marathonis geleistet haben, die den Berlin-Marathon mitgelaufen sind. Bei bestem Wetter ging´s 42,195 Kilometer durch die Hauptstadt. Und die Sonne hatte auf einen ganz besonders guten Einfluss. Makau aus Kenia hat einen neuen Marathon-Weltrekord aufgestellt. Nach nur 2:03:38 Sekunden kam er ins Ziel. Was für eine wahnsinns Zeit. Wenn ich nächsten Sonntag um den Dreh bei Kilometer 21 bin, dann wäre ich schon mehr als zufrieden. Wie machen die Kenianer das eigentlich immer? Wieso sind die so irre schnell? Und was muss ich tun, damit ich das auch kann? Mir geht´s noch nicht einmal um einen Weltrekord. Sondern viel mehr darum, dann nicht vier bis fünf Stunden laufen zu müssen, um ins Ziel zu kommen, sondern nur halb so lange. Hmmm, ich werde das recherchieren.

Laufen ist Kunst: "Strandläufer"

Laufen ist Kunst: "Strandläufer"

Laufen ist und bleibt halt doch eine Wissenschaft für sich. Echte Kunst. Bewegungskunst. Lustig, dass ich vorhin mit dem Rad ausgerechnet an einer Messingfigur vorbei gefahren bin, die sich “Strandläufer” nennt.

Ja, so kann ich mich später auch noch nennen. Eigentlich wollte ich eine Runde kiten gehen, aber der Wind ist leider ablandig. Also dürfen die Laufschuhe wieder ihren Job machen. Hoffentlich einen guten. Damit ich in weniger als einer Woche wirklich eine von rund 20.000 Marathon-Läuferinnen diesen Jahres sein werde. Letztes Jahr haben sogar nur 18.605 Läuferinnen einen Marathon gefinisht. Nachlesen kann man die Zahlen auf der Bestenliste. Ich wäre demnächst gerne ein Teil von ihr.

Nur noch 6,195 Tage.


Aug 23 2011

Noch 40,195 Tage

23.August
Der Wind hat gestern nur mäßig mitgespielt. Ich bin kein bisschen ausgepowert, also muss ich heute dringend etwas tun. Ganz nach Trainingsplan. Naja, leicht abgewandelt. Bei 36 Grad und den ungewohnten Verhältnissen (fremde Strecken, keine Ahnung wo mal ein kleiner Laden für eine kleine Trinkpause zur Verfügung steht, im Gegensatz zu meiner Strecke durch den Park und meiner Stammtankstelle und die große Auswahl isotonischer Kaltgetränke) sollte man es ja nicht übertreiben. Also trinke ich reichlich vor, fahre (mit Freund und Kitekram) zum Strand und mache mich dort – bevor ich überhaupt dazu komme mir eine formgerechte Kuhle in den Sand zu erarbeiten – direkt auf die Socken. Ohne Socken und Schuhe allerdings.

Auf die Socken gemacht

Auf die Socken gemacht

Barfußtraining. Durch den fast muschelfreien Sand. Ich muss dazu sagen, ich bin kein Freund des Frühsports. Deshalb ist es auch schon 16.30h und mit der leichten Brise (zum Kiten nicht genug, zum Abkühlen beim Laufen gerade ausreichend) ist es nicht mehr völlig bescheuert, jetzt eine ambitionierte sportliche Betätigung an den heißen Nachmittag zu legen. Ich schmeiße mich dennoch in meine 3/4-lange Laufhose und mein Funktionsshirt. Damit die ganzen faulen Sonnenanbeter wenigstens sehen, dass sie es hier mit einer echten Läuferin zu tun haben und nicht mit einer gehirnverbrannten Eintagsfliege, die gerne mal eine Prise Ozon inhalliert. Und siehe da, die Strandspaziergänger machen ungefragt Platz, die zwei anderen verrückten Läufer grüßen wortlos mit einem leichten Kopfnicken und die Windsurfer, die schon bei viel weniger Knoten aufs Wasser können, gucken etwas mitleidig und suhlen sich provokativ in ihrem extra produzierten Spritzwasser. Mir egal, nach ein paar Minuten mit extrem schweren Beinen (muss das Bier von gestern Abend sein. Oder diese unnormale Hitze heute) und nach einigen Fehltritten auf die doch ein oder andere angespülte Muschel habe ich in meiner ersten eigenen Feldstudie am Strand gelernt, wo der Sand zum Laufen am geeignetsten ist.

Sandstein = aua Fuß

Sandstein = aua Fuß

Zu nah am Wasser liegt zuviel Zeug auf dem Boden und man muss immer wieder einen Haken schlagen, um höheren Wellen zu entkommen. Und weil ich schließlich vorwärts kommen und meine Knie und zarten Fußsohlen schönen will, entfernen ich noch ein wenig vom Meer. Bis zu den sardinenartig aufgereihten Strandgästen habe ich etwa vier Meter Platz. Allerdings wird dieser Teilabschnitt auch bestimmt durch eine unfassbare Steigung. Und schräg zu laufen, das will ich mir dann auch nicht antun. Es bleibt also nur der Gang hinter die Menschenmassen. Da alle Richtung Wasser gucken, bleiben mir zwar keine bewundernden Blicke mehr. Dafür aber puderzuckerweicher Sand in dem man Schritt für Schritt versinkt. So komme ich keine fünf Minuten weiter. Ich entscheide mich also für den hintersten Stranbdabschnitt, da wo ein paar vertrocknete Sträucher mich irgendwie zu verspotten scheinen. Mit ihren ausgedörrten Stengeln zeigen Sie auf mich und tuscheln im Windhauch über meinen immer langsamer werdenden Tritt und mein sich gemächlich rot verfärbtes Gesicht. Guckt nur doof. Denke ich. Hier ist der Sand ausreichend festgetrampelt. Hier kann ich ewig laufen.

Dumm nur, dass an dieser Stelle, als ich gerade meinen Rhythmus gefunden habe, riesige Felsbrocken unter dem Sand hervorstechen. Gut, dann eben ein kleiner Hindernislauf. Allerdings gesellen sich nun auch zertrampelte Muscheln hinzu, die sich fein säuberlich in meine Füße bohren. Mir reichts, ich drehen um, schenke den Sträuchern und Siegern keinen Center Beachtung, korrigiere meine Haltung und komme triefend vor Hitze zurück zu meinem Strandtuch, dass gekonnt von meinem Freund bewacht wird. Er hat alle Viere von sich gestreckt und schnarcht leise. Zum Glück hat er so wenigstens noch nicht das ganze Wasser leergetrunken. Ich nehme einen großzügigen Schluck und frage mich im selben Moment, wieso ich nicht gleich einen Teebeutel in die Flasche gehängt habe. Trotzdem würge ich die blubbernde Brühe hinunter und gucke gekonnt unirritiert auf meine Uhr. Das kann nicht sein! 31 Minuten? Länger war ich nicht weg?? Verdammt. Ich fühle mich wie nach einem Intervalllauf in der Sauna! Meine mentale Alarmsirene geht an. Nur noch 40,195 Tage bis zum Marathon. Wie soll ich das nur schaffen?


Aug 21 2011

Noch 42,195 Tage

Mein erster Marathon
21.August
Bei manchen Trainingseinheiten zweifle ich an meinem eigenen Verstand. Auf was zum Teufel habe ich mich da eigentlich eingelassen? Ich werde einen Marathon laufen. Ja, einen ganzen Marathon. Das ist nämlich oft die erste Frage: einen Marathon? Einen ganzen? Dazu ernte ich gratis wahlweise einen Blick voller Respekt und ein anerkennendes Nicken. Oder ein eindeutiges Kopfschütteln, ein Lächeln wie es einem Irren gebührt und selbstverständlich den passenden Spruch. “Hast du nichts anderes zu tun?” oder “Und dafür zahlst du auch noch Geld?”
Ja, ich zahle dafür. Um mich voraussichtlich viereinhalb bis fünf Stunden zu quälen und um meinen wohl bisher unentdeckten Schmerzgrenze zu begegnen. Ich laufe bald einen ganzen Marathon. Und ich trainiere hart dafür. Außer heute. Eigentlich stehen 24km Dauerlauf auf dem Plan. Aber leider bin ich verhindert. Ich liege am Strand Südspaniens.

Schwitzen am Strand

Schwitzen am Strand

Immerhin ist auch das eine sehr schweißtreibende Angelegenheit…


Jul 30 2009

Columbia Catwalk

Kolumbien ist heiß – und die neueste Mode von dort ist es auch.

Columbia Fashion Show von Agua Bendita, Rechte: picture-alliance/dpa

Columbia Fashion Show von Agua Bendita, Rechte: picture-alliance/dpa

In Medellin, Kolumbien, wurden jetzt die sexiest Swimsuits an sexy Models mit Kurven und Charakter präsentiert.

Columbia Fashion Show von Agua Bendita, Rechte: picture-alliance/dpa

Columbia Fashion Show von Agua Bendita, Rechte: picture-alliance/dpa

Ob seidig-luftig und farbenfroh, gehäkelt oder bedruckt, verziert mit Blumenapplikationen oder aufgewertet durch eine passende Tasche – Columbien zeigt, wo´s am Strand langgeht. Noch mehr Bilder gibt es auf Bild Online. Angucken und Fernweh bekommen!


Jul 16 2009

Schuhtrends 2010

Zeig mir deinen Schuh, und ich sag dir, wohin du willst?!

Jackson Comic-Heel, ca.30 englische Pounds

Jackson Comic-Heel, ca.30 englische Pounds

Dieses Motto dürfte mittlerweile ausgelatscht sein…

Jackson Glitzer-Plateau-Pump

Jackson Glitzer-Plateau-Pump

… denn heute sind Schuhe genauso wie Handtaschen und Sonnenbrillen ein Accessoire für jeden Anlass.

Jackson Printed Ankleboot

Jackson Printed Ankleboot

Bedruckte Ankleboot passen zu jeder Jeans.

Jackson macht Schuhe zum Eyecatcher

Jackson macht Schuhe zum Eyecatcher

Glitzerpumps stehen der Shorty wunderbar, wenn man ein lässiger T-Shirt dazu trägt…

Plateau-Flip-Flop von Ipanema

Plateau-Flip-Flop von Ipanema

Flip-Flops mit Plateau-Sohle machen sich nicht nur gut am Strand…

Friis Company Nieten-Heels

Friis Company Nieten-Heels

Und Nieten-Heels passen optimal zur Sarouelhose mit Ladyshirt…

Pailletten-Pumps

Pailletten-Pumps

Alles, was glitzert und blinkt ist sowie ein Must-Have 2009/2010…

Netzpumps

Netzpumps

Und alles, was im Gitter-, Bondage- oder Netzlook daher kommt, peppt den Casual Look für den Alltag auf…

premium-marimekko02

Marimekko-Grafik-Pump, ca. 365 Euro

Etwas extravaganter geht´s mit Artdeco-Pumps. Dazu eine Jeans im Used-Look, fertig.

Marimekko-Grafik-Pump, ca. 365 Euro

Marimekko-Grafik-Pump, ca. 365 Euro

Gerne auch in monochromer Schwarz-Weiß-Optik. Dafür darf das Shirt dann auch etwas bunter daher kommen.

Marimekko-Grafik-Pump, ca. 365 Euro

Marimekko-Grafik-Pump, ca. 365 Euro

Oder umgekehrt – farbig kunstvolle Pumps und dazu grau und weiß kombinieren.

Marimekko-Graik-Pump, ca. 365 Euro

Marimekko-Graik-Pump, ca. 365 Euro

Oder im schlichten Pastell-S/W-Mix. Sehr elegant.

Nat2 - Von der Pantolette zum Stiefel, 4in1

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Wer es sportlicher mag, kann diese Wandelwunder zur Schau tragen.

Nat2 Reißverschluss-Sneaker

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Mit dem passenden Zubehör wird aus der Sandale schnell ein Sneaker.

Nat2 Reißverschluss-Sneaker für Wetterwechsel

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Perfekt für wechselhaftes Herbstwetter oder lange Abende am See.

Pinke Pumps von Silvian Heach

Pinke Pumps von Silvian Heach

Weniger See-geeignet, dafür ein echtes Seh-Fest, sind diese pinken Pumps. Prima zu einem dunklen Overall.

Barocke Pumps von Friis Company

Barocke Pumps von Friis Company

Feenhaft sind Pumps im Barock-Look. Dazu ein Vintagekleid und fertig ist das Sommeroutfit. Go!