WG-Knappheit
In Köln ist die Hölle los!
1300 neue Studienplätze, doppelter Abi-Jahrgang, keine Pflichtzivis mehr, und alle wollen irgendwo wohnen. Doof nur, dass es gar nicht genug Buden gibt. Die WG-Zimmer sind rar. Der Frust umso größer. Fehlplanung. Unbedachtheit. Und jetzt?

Leere Zimmer sind rar
Jetzt schlagen sich hunderte Studienanfänger und andere Umzugswillige um die ausgeschriebenen WG´s und oft völlig überteuerten Wohnungen. Dabei wollen sie doch alle nur eins: vier Wände, bitte! Eine echte Katastrophe, auch in vielen anderen Städten. Und auf der anderen Seite?

Einmal vier Wände, bitte!
Es geht auch anders. Manch einer lebt nämlich im puren Luxus. Selbstgemacht. Zum Beispiel wie die WG zweier Brüder. Sie haben eine alte Industriehalle bezogen und leben nun auf 840 Quadratmetern, mit Kinosaal, 14 Zimmern und zig Toiletten. Keine schlechte Idee, es stehen doch angeblich viele Ladenlokale und Gewerbehallen leer.
Allerdings sollte man vor dem Bezug nicht nur die geografische, sondern auch die rechtliche Lage genau prüfen. Denn ohne Nutzungsänderungsgenehmigung von Gewerbe- auf Wohnfläche und vielen anderen Formalitäten kann die Freude schnell wieder verflogen sein. Jetzt gibt es nämlich mindestens zwei Leute mehr, die sich mit um die knapp gesähten, einzigen Zimmer bemühen müssen. Und ich muss vermutlich nicht sagen, wer das ist…
