Nov
18
2011
Indonesisch essen gehen – heißt für mich lecker Hähnchen in feuriger Chili-Curry-Soße. Oder Ente mit Kokosgemüse. Tolle Gewürze, Sahne…

Alles andere als vegetarische oder gar vegane Küche. Aber einige interessierte Indonesier scheinen gerade angebissen zu haben – an der Esskultur einiger Deutscher:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,797858,00.html
Ich hoffe, dass es bei reinen Forschungszwecken bleibt. Indonesisches Essen schmeckt nämlich tierisch lecker.
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Aug
24
2011
24.August
Ich darf mit Fug und Recht behaupten, dass ich vor der Reise viel trainiert habe. Mit einem Mix aus einem für mich persönlich zusammen gestellten Trainingsplan und zwei Plänen (für Anfänger und für ein Zeitziel von utopischen 3h 30min) aus dem Internet plus ein bisschen eigener Erfahrung als Fitnesstrainerin habe ich mir das entsprechende Programm mit vielen abwechslungsreichen Einheiten erstellt. Fahrtenspiel, Dauerlauf, Regenerationslauf. Extensives, intensives, exklusives Marathontraining sozusagen. Dazu gab es mehrmals alternative Bewegungsmaßnahmen.

Alternativtraining
Bouldern, Mountainboarden, Radfahren, Krafttraining im Fitnessstudio und sogar drei Stunden mit einem Personal Trainer für frische Motivation und neue Grenzerfahrungen (hat geklappt. Es gibt doch immer wieder Muskeln, deren Existenz unter meiner mittlerweile braun-rötlichen Haut mir bis dato unbekannt war…). Ein Vorteil hat so ein Strandlauf aber trotzdem: ich kann mit samt Klamotten ins kühle Mittelmeer springen und mich anschließend per Naturfön wieder trocknen lassen. Sind ja noch fast sechs Wochen bis zum großen Tag. Passt schon. Hoffentlich…

Meeresbrise zur Abkühlung
Übrigens, seitdem ich ernsthaft für den Marathon trainiere (ich habe knapp sechs Monate eingeplant, einschließlich dem Halbmarathon um den Status Quo festzuhalten, richtig intensiv trainiere ich seit Anfang Juni, da mir noch eine kleine Fernreise nach Mexiko im Mai dazwischen kam und für meine Laufsachen leider kein Gramm Freigepäck mehr übrig war), kann ich essen wie ein Scheunendrescher. Portionen, die sonst nur mein knapp zwei Meter großer Freund und mein ebenso hoch gewachsener Mitbewohner verdrückten, esse ich jetzt unbeeindruckt mit. Nur etwas langsamer. Gut gekaut ist halb verdaut, habe ich in der Schule gelernt. Außerdem koche ich immer selbst und mit frischen Zutaten.

Selbstgemachte Paella
Ich achte auf ein sportliches Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, nehme viele Vitamine zu mir und trinke viel Wasser, frischen Saft und dank des durchwachsenen Wetters in Deutschland auch viel selbst aufgebrühten Tee mit Honig vom eigenen Bienenstamm meiner Großeltern. Köstlich! Ich bin eine Genießerin. Beim Essen. Aber auch beim Sport. Ehrgeiz ist gut. Aber das Training muss auch Spaß machen. Sonst macht es nämlich einen Spaß. So einfach ist das.
Apropos Spaß. Heute ist endlich wieder genug Wind. Schneller als der sind die Kitesachen im Auto verstaut und auf geht es zum Strand. Aufs Wasser. Windsurfer überholen und Joggern vom Board aus winken…
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Apr
18
2011
Man könnte meinen, dass man auf Fitnessmessen wie der FIBO in Essen nur schöne, sportliche Menschen sieht. Aber Sport bedeutet nicht unbedingt, dass man gut aussieht…

Bodybuilding. Geschmackssache.
Muskelprotze, die sich selbst nicht mehr am Kopf kratzen können, weil sie die Arme nicht mehr hoch bekommen, gibt es bei solchen Veranstaltungen wie Sand am Meer. Wahrscheinlich trinken Bodybuilder deshalb so viele Protein-Shakes. Dazu muss man nur mit dem Mund Richtung Strohhalm…

Frau oder Tier?
Gegen sportliche Frauen ist auch überhaupt nichts zu sagen. Ein paar definierte Muskeln sind toll. Aber wenn man anfängt, sich selbst lieber im Spiegel anzusehen und zu posen, als auf seine Gesundheit zu achten, hört Sportlichkeit für mich auf.

Kante oder Quadratkopf?
Ich darf vermutlich nur nicht laut sagen, dass DAS nicht mehr schön ist. Von einem Schrank vermöbelt zu werden macht nämlich sicher nicht soviel Spaß. Allerdings könnte ich weglaufen. Mir sind meine eigenen Beine nämlich nicht im Weg…

Ohne Worte.
Naja, gut, dass es wenigstens ein paar Ausnahmen gibt, die einen für jede Art von visueller Belästigung entschädigen.

Spinning-Trainer Jürgen.
Danke, Jürgen.
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Apr
11
2011
Wer gerne verreist und am liebsten die einheimische Küche ausprobiert, der weiß genau: Das Essen zu Hause selbst nachzukochen gelingt nur in den seltensten Fällen. Damit sich das ändert, gibt es jetzt das Thai Street Food-Buch.

Kochbuch + Reiseführer. Hädecke Verlag.
Das Buch ist dabei kein einfaches Kochbuch, sondern auch ein kulinarischer und kultureller Reiseführer mit 25 Adressen und unzähligen Tipps, auf welchen Märkten in Bangkok man die besten Zutaten bekommt, wie man zu den besten traditionellen Garküchen und Restaurant kommt und natürlich mit vielen Rezeptideen für die absoluten Koch-Thailights.

Thai Street Food. Rechte: Hädecke Verlag.
Ob Koriander, Kokosmilch, Zitronengras, Limettensaft, Galgant oder Chili. Die Thai-Küche ist frisch und vielseitig. Das Thai Street Food-Buch erklärt authentisch, wie man ein köstliches Essen auch in der eigenen Küche hinbekommt.

Thai Street Food. Rechte: Hädecke Verlag.
Die vielen Farbfotos im Buch machen Appetit auf mehr. Manchmal glaubt man wirklich, der Duft von Reis, leckeren Soßen und gebratenem Gemüse strömt direkt aus dem Buch in die Nase.

Thai Street Food. Rechte: Hädecke Verlag.
Egal, ob man scharfes oder süßes, Fleisch, Fisch oder Vegetarisches am liebsten mag – vom Papayasalat über knuspriges Schweinefleisch bishin zur Garnelenpaste ist für jeden etwas mit dabei. Selbstverständlich immer auf Deutsch und Thai – damit man gleich noch ein paar Wörter für seine nächste Reise lernt.

Thai Street Food. Rechte: Hädecke Verlag.
Übrigens: Warmes und scharfes Essen mit viel frischem Gemüse und besten Zutaten sind perfekt für die schlanke Linie und um Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Mit diesem Buch kann man nun wirklich nichts falsch machen. Mahlzeit oder kŏr hâi jà-rern aa-hăan!
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Dec
13
2010
Das perfekte Dinner kann man auch machen, ohne groß einzukaufen.

Menü aus Resten
Alice Planel, Wahl-Londonerin, zahlt ihre Lebensmitteln nicht. Zumindest die nicht, die sie für einen guten Zweck bei Bio-Gemüsehändlern abholt. Denn nur weil die Produkte vielleicht nicht mehr 1a aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht mehr gut sind. Aus der gesunden Restekiste zaubert Alice einmal im Monat ein leckeres Menü für 30 Fremde, die sich im Internet für ihr “Dinner Exchange” anmelden können.

Dinner Exchange
Am Ende können die Gäste spenden. Das gesammelte Geld geht an eine Organisation, die Mahlzeiten an bedürftige Mitmenschen verteilt. Die 30 Genießer tun also was gutes, lassen es sich ordentlich schmecken und lernen ganz neben, nicht nur ihre Suppe, sondern auch ihr Bewusstsein für Lebensmittel zu schärfen…
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Jun
4
2009
Bei diesem Pink muss man alleine als Betrachter fast befürchten, an Augenkrebs zu erkranken. Und das soll man essen???

Killerkeks?!
Wohl ja, denn der Fondant Cake ist tatsächlich ein Keks. Käuflich erwerbbar in Holland. Bleibt nur noch die Frage, was genau hier mit “Fondant” gemeint ist. Eigentlich bezeichnet man damit eine Zuckermasse, die für Süßwaren benutzt wird. Aber hier würde ich eher darauf schließen, dass es etwas mit “dante-dente-Zähnen” zu tun hat und soviel wie “Fon de Dante fernhalten” bedeuten könnte. Gut, dass ich kein Dutch spreche. So kann ich den Killerkeks wenigstens mit gutem Gewissen essen…
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Nov
24
2008
Jamie Oliver im ahornzeit-Interview. Der Starkoch aus England ist mittlerweile zu einer Art Popstar am Herd geworden. Während andere Männer Fußball spielen oder Autos reparieren, schwingt Jamie lieber den Kochlöffel.

- Mit Jamie Oliver in Köln
Sein Ziel ist aber nicht nur, leckeres Essen auf den Teller zu zaubern, sondern auch das Bewusstsein für Essen zu verändern. Er setzt sich für saisonales, regionales Essen und Biofood ein, unterstützt Schulen, damit die Kids etwas gesundes zwischen die Zähne bekommen. Und er scheut keinen Ärger, vor laufender Kamera seine Kritik anzubringen. Ich habe Jamie Oliver bei seiner Reise durch Deutschland getroffen in einem Hotel in Köln getroffen, als er gerade in seinem ins Deutsche übersetze Kochbuch “Jeder kann kochen” vorgelesen hat.
Anita: Kannst du etwa Deutsch?
Jamie: Nein (auf deutsch). Nicht so gut. Nur ein paar wichtige Sachen für die Küche. Zum Beispiel „Das ist geil.“
Anita: Und das ist für die Küche?
Jamie: Ich bin mir nicht ganz sicher. (lacht)
Anita: Magst du denn auch deutsches Essen?
Jamie: Viele glauben es mir vielleicht nicht. Aber traditionelles deutsches Essen ist unserem englischen Traditionsessen sehr ähnlich…
(Das ganze Interview gibt es hier.)
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