Eiszeit
… diese Seite liegt gerade ein wenig auf Eis. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt!
… diese Seite liegt gerade ein wenig auf Eis. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt!
Indonesisch essen gehen – heißt für mich lecker Hähnchen in feuriger Chili-Curry-Soße. Oder Ente mit Kokosgemüse. Tolle Gewürze, Sahne…
Alles andere als vegetarische oder gar vegane Küche. Aber einige interessierte Indonesier scheinen gerade angebissen zu haben – an der Esskultur einiger Deutscher:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,797858,00.html
Ich hoffe, dass es bei reinen Forschungszwecken bleibt. Indonesisches Essen schmeckt nämlich tierisch lecker.
Am 28.November startet der Weltklimagipfel in Durban. Am 9.Dezember geht er wieder zuende. Doch die Klimaproblematik bleibt.
Zum Glück gibt es Hilfe. Hilfe, um die Betroffenen und gemeinsame Projekte aufzubauen und das Leid zu mindern. In den Townships von Kapstadt, Südafrika, helfen Einheimische mit gezielter Unterstützung aus Deutschland, den Bewohnern der Armutsviertel wieder Ziele zu vermitteln, sich selbst zu versorgen und die Angst in neuem, fruchtbaren Boden zu vergraben. Das Abalimi-Planters-Project hilft zahlreichen Familien, eine kleine einst vertrocknete Bodenfläche sparsam zu bewässern und eigenes Gemüse einzubauen, um die eigene Familie mit Essen zu versorgen und der Ressource Boden trotz Trockenheit ihren Nutzen abzugewinnen.
Wie genau den Menschen im Township geholfen wird, ob der Gemüseanbau für eine ganze Familie reicht und was die Ziele und Wünsche der vielen Abalimi-Teilnehmer sind, das werde ich bald selbst herausfinden. Ich reise nach Südafrika und werde das Abalimi-Projekt besuchen.
Wer jetzt schon mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier umsehen:
www.abalimi.org.za
www.harvestofhope.co.za
www.farmgardentrust.org
Zudem gibt es ein Video über die grüne Hoffnung Abalimi:
Und mehr von meiner Reise nach Kapstadt gibt es dann bald hier auf ahornzeit.de.
Auf einem Trödelmarkt oder am Second-Hand-Laden bekommt man oft tolle Klamotten zu guten Preisen. Aber die Sachen sind halt schon getragen. Wem das nicht ganz geheuer ist, der kann alte Sachen auch einfach in neu und völlig unberührt ergattern.
„New Old Stock“ – Klamotten von damals, produziert in Deutschland, Jahrzehnte lang eingelagert und später wiederentdeckt liegen manche Schätze jetzt wieder in den Verkaufsregalen. Und zwar in Berlin, in der Kastanienallee, bei „Fein&Ripp“. Ich war dort neulich mal probeshoppen.

Wer bei Joachim Pianka einkauft, macht eine echte Zeitreise. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und hat sich seinen Traum erfüllt. Vor einem Jahr hat er seinen Laden in Berlin Prenzlauer Berg eröffnet und verkauft Original-Klamotten aus den 20er bis 80er Jahren. Oft noch original verpackt.
Die Idee kam ihm ganz zufällig, als er sich erinnert hat, dass er selbst seit vielen Jahren Knopfleistenhemden trägt. Aus dem Dorf, aus dem er ursprünglich stammt. Er fing also an zu recherchieren, woher die Sachen eigentlich kommen, ist auf eine alte Fabrik in der Nähe von Stuttgart gestoßen und entschied sich, den Bestand spontan aufzukaufen.
Seitdem rennen die Kunden ihm die Bude ein – Dänen, Engländer, Amerikaner. Und natürlich auch Deutsche. So wie Rabal aus München. Er hat ein beiges Knopfleistenhemd anprobiert. Auf dem Waschzettel steht „Prima Qualität, zweifädig“.
Während die Kunden sich umsehen oder Klamotten anprobieren, gibt es von Verkäufer Joachim ein bisschen Geschichtskunde. Die Knopfleistenhemden zum Beispiel durften keine Ärmel haben, die bis zum Handgelenk reichten, weil sie sonst zu schnell dreckig wurden. Und weil die Arbeiter und Bauern von damals nicht genug Geld hatten, um die Sachen alle zwei, drei Tage zu waschen oder sich ständig neue Hemden zu kaufen, wurden sie zwei Wochen lang getragen, am Badetag mit in die warme Wanne genommen und nur alle zwei Wochen ausgetauscht.
Joachim fällt es oft nicht leicht, die Klamotten zu verkaufen. Der Bestand ist nun einmal begrenzt. Aber seine Kunden lieben die Sachen, und Joachim macht seine Kunden gerne glücklich. Alexandra und Jörg aus Berlin sind Stammkunden bei Joachim, denn sie finden es großartig, Klamotten mit Geschichte zu tragen. Die Nicki-Pullover versetzen die beiden wieder zurück in ihre Kindheit. Ob blau, ob grün oder beige – bei Joachim Pianka werden schöne Erinnerungen wach.
Bezahlen kann man bei Fein & Ripp übrigens nur in bar. Nicht mit Karte. So wie damals.
www.feinundripp.de.
Über 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Der blaue Planet ist ein nasser Planet. Immer wieder schlucken die Ozeanmassen Landmassen. Das Element ist einfach zu mächtig.

Magma gegen Meer. Eine Insel entsteht.
Nicht aber, wenn es einen gleichwertigen Mitbewerber um Platz und Anerkennung bekommt. Nämlich Landmasse selbst. Die kanarischen Inseln erleben gerade ein solches Phänomen. Bei El Hierro scheint gerade ein neues Stück Insel zu wachsen. Unterwasservulkanausbrüche schieben täglich Massen an Magma Richtung Oberfläche und schon bald könnte sich dieses “Land” soweit erheben, dass es bewohnbar wäre. Das zumindest sagen die Spanier. Die Regierung diskutiert bereits, wem die Insel gehören könnte, die Bewohner der übrigen Inseln philosophieren über passende Namen. “Atlantis” steht hoch im Kurs.

Eine Insel ohne Berge...
Aber vielleicht sollte die Gefahr, die von Gasexplosionen und Wasserbeben ausgehen könnte, nicht ganz außer Acht gelassen werden. Wie kann man guten Gewissens jetzt schon darüber nachdenken, auf einer Insel leben zu wollen, die längst noch nicht aufgetaucht und vor allem noch nicht zum Stillstand gekommen ist?
Es sei denn, man will dauerhaft nur zelten…
In Köln ist die Hölle los!
1300 neue Studienplätze, doppelter Abi-Jahrgang, keine Pflichtzivis mehr, und alle wollen irgendwo wohnen. Doof nur, dass es gar nicht genug Buden gibt. Die WG-Zimmer sind rar. Der Frust umso größer. Fehlplanung. Unbedachtheit. Und jetzt?

Leere Zimmer sind rar
Jetzt schlagen sich hunderte Studienanfänger und andere Umzugswillige um die ausgeschriebenen WG´s und oft völlig überteuerten Wohnungen. Dabei wollen sie doch alle nur eins: vier Wände, bitte! Eine echte Katastrophe, auch in vielen anderen Städten. Und auf der anderen Seite?

Einmal vier Wände, bitte!
Es geht auch anders. Manch einer lebt nämlich im puren Luxus. Selbstgemacht. Zum Beispiel wie die WG zweier Brüder. Sie haben eine alte Industriehalle bezogen und leben nun auf 840 Quadratmetern, mit Kinosaal, 14 Zimmern und zig Toiletten. Keine schlechte Idee, es stehen doch angeblich viele Ladenlokale und Gewerbehallen leer.
Allerdings sollte man vor dem Bezug nicht nur die geografische, sondern auch die rechtliche Lage genau prüfen. Denn ohne Nutzungsänderungsgenehmigung von Gewerbe- auf Wohnfläche und vielen anderen Formalitäten kann die Freude schnell wieder verflogen sein. Jetzt gibt es nämlich mindestens zwei Leute mehr, die sich mit um die knapp gesähten, einzigen Zimmer bemühen müssen. Und ich muss vermutlich nicht sagen, wer das ist…
…liegen. Wobei liegen hier das falsche Wort ist. Es müsste heißen: Der Welt zu Fuß begegnen. Oder die Welt zu Fuß begehen. Und ihr vermutlich gleichzeitig zu Füßen liegen. Denn wenn jemand diesen Planeten nicht zu schätzen wüsste, wieso sonst sollte er auf die verrückte Idee kommen, einmal im Gänsemarsch um die schöne, blaue Kugel zu laufen?
Der gute Jean Béliveau (kommt “bélive” eigentlich von “believe” – vom Glauben, dieses Wahnsinnsprojekt zu schaffen??) ist Kanadier. Deshalb beschäftigen sich natürlich auch dortige Journalisten wie zum Beispiel Herbert Bopp in seinem Kanada-Blog mit dem Globetrotter. Und selbstverständlich die deutschen Medien, denn auch innerhalb unserer Grenzen hat Béliveau viele Erfahrungen gesammelt. In Cloppenburg übernachtete er zum Beispiel im Gefängnis. Freiwillig und für lau. Insgesamt hat Béliveau
hinter sich gebracht. Los ging´s in den USA und Südamerika, von dort zog er nach Afrika und von dort über Marocco nach Spanien und Portugal, durchquerte Europa samt Schottland, Serbien und Griechenland im verflixten siebten Jahr, machte sich dann auf in die Arabischen Emirate, nach Indien, China, Korea und weiter in den Süden nach Malaysia, und kam über Australien und Neuseeland zurück in seine Heimat Montréal.
Den “World Wide Walk For Peace And Children” – während seine Frau, Kinder und mittlerweile auch Enkel auf den Weltenwanderer warteten – kann man auf wwwalk verfolgen. Zum Glück in weniger als elf Jahren.
Vom Kitesurfen habe ich ja schon einiges erzählt. Von meinem Selbstversuch im Kitelandboarding noch nicht soviel. Das ändere ich heute. Schließlich habe ich Blut geleckt und eine neue, geniale Sportart entdeckt, die ich nach meinem erfolgreich absolvierten Marathon ab sofort ausüben werde – zumindest immer dann, wenn ich es nicht bis nach Holland oder sonstwo ans Meer schaffe, um auf dem Wasser kiten zu gehen.
Ich habe vor einiger Zeit ein kleines Probetraining bekommen – und zwar von einem Vollprofi. Emmanuel Norman ist Deutscher Vizemeister im Kitelandboarden und gerade Erster beim KLB-Open Berlin 2011 geworden. Wenn einer mir zeigen konnte, wie das geht, dann er. Zusammen waren wir bei 15-20 Knoten auf dem Segelflugplatz in Wanlo bei Mönchengladbach. Und ich hatte direkt soviel Spaß, dass ich mir einen Tag später einen eigenen Softkite und auf Juist nun endlich auch ein Mountainboard gekauft habe. Jetzt muss nur noch herbstlicher Wind aufkommen und dann geht´s rund. Laufen gehe ich natürlich weiterhin (mein Muskelkater zieht sich langsam zurück. Nur mein Fuß muckt noch ein bisschen rum…). Aber eine sportliche Alternative hat ja noch niemandem geschadet.
Arschbomben machen, das können viele. Aber selten auf Weltmeisterniveau…

Splashdiving extrem
Die Splashdiver NRW machen Schrauben, Salti und unfassbare andere Kunststücke, um nach zwei Sekunden so zu landen, dass sie eine riesen Wasserfontäne hinlegen.

Wasserfontänen so hoch der turm reicht
Splashdiving ist Extremsport. Bitte nicht nachmachen…

Das Splashdiving-Team NRW
… es sei denn man übt zusammen mit den Männer vom Fach. Mehr zu diesem verrückten Sport und den Sprungexperten demnächst in WDR5 und unter Splashdiving.de! Hals- und Beinbruch!