Vienna Christmas Run | 5k für den guten Zweck

Es duftet nach Weihnachten, die Straßen sind herrlich dezent beleuchtet und die winterliche Kälte macht Lust auf heißen Tee.

In Wien sind es gerade nur ein paar Grad über Null. Österreichische null Grad. Die fühlen sich noch eisiger an als in Köln. Deshalb bewege ich mich, um meinen Körper wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Und wie könnte das besser gehen als beim Sport. In dem Fall beim Vienna Christmas Run.

Fünf Kilometer | Christkind vs. Weihnachtsmann

Der Vienna Christmas Run ist ein Stadtlauf in der Adventszeit. Er fand das erste Mal statt und war direkt ein voller Erfolg.

Über fünf recht schnurgerade Kilometer können Christkinder und Weihnachtsmänner es sich wie jedes Jahr im Advent warm um ihre Herzen laufen.

Ganz in der Nähe der Innenstadt führt die Strecke entlang der Prater Hauptstraße und endet nur ein paar Meter weiter an der Spenadlwiese.

Vienna Christmas Run | EVENTERY

Und natürlich ist ein Weihnachtslauf nur ein echter Weihnachtslauf, wenn er einen guten Zweck hat – neben der Tatsache, dass man so zusätzlich ein paar Vanillekipferl verbrennt.

Mindestens fünf Euro pro Teilnehmer gehen nämlich an den Sterntalerhof – ein Kinderhospiz mit Familienherberge, um schwerkranke Kinder und deren Angehörige zu begleiten. Egal ob man schnell oder langsam läuft, geht, hüpft oder springt – die Kinder freuen sich über jede Hilfe.

Vienna Christmas Run

Nach zahlreichen Sightseeing-Kilometern ging es ganz entspannt zur Startnummernausgabe. Die gut gelaunten Helferinnen und Helfer haben in Akkordzeit Goodie-Beutel und Motivation verteilt.

Um 15.30 Uhr tutete dann die Tröte. Ich war ein bisschen nervös. Ich laufe im Moment ja eher längere Strecken und dafür langsamer. Alles ausgelegt auf meinen ersten Ironman nächstes Jahr. Auf fünf Kilometern möchte ich aber schon auch etwas Gas geben – schließlich will ich dem Team „Christkind“ Ehre erweisen.

Die Belohnung

Und ich muss sagen: ich bin recht zufrieden. Dafür dass ich gerade wirklich nicht auf Tempo trainiere und schon diverse Stunden zu Fuß durch Wien gelatscht bin, war ich nach 23:21 im Ziel.

Ich bin als Erste über die Startlinie gehuscht und mit einer Pace von 4:41 min/km als 18.Frau ins Ziel gekommen. Das war schneller als erwartet. Das schnellste Christkind (in dem Fall männlich) brauchte nur 16:33:00, der schnellste Weihnachtsmann 16:40:00.

Als Belohnung gab es für das Kinderhospiz eine Spende von über 6.000 Euro und für mich köstlichen Kaiserschmarren und einen heißen Kakao.

Und Manner-Waffeln. Und ein österreichisches Bier. Jaaaa, es ist Weihnachtszeit. Da darf man sich auch mal was gönnen. Vor allem bei all den kulinarischen Verlockungen in Wien.

Wunderbares Wien

Der Lauf hat richtig Spaß gemacht und war ein wunderbarer Abschluss eines wunderbaren Wochenendes. Ich komme garantiert wieder!

Der Lauf „Christkind vs. Weihnachtsmann“ auf Instagram. Fotos (c) S3nsh1