Dez 14 2008

Ärmel los!

Was ziehe ich an? Wird mir dann kalt? Oder ist das doch zuviel Stoff? Passt das Shirt zu den Schuhen? Nehm ich noch ein Ersatz-Hemd mit? Man weiß ja nie… Aber eigentlich kann man es auch einfacher haben:

Ärmel los!

Ärmel los!

Ärmel los und fertig ist das perfekte Outfit: rutscht nicht, verwäscht sich nicht. Nur umtauschen ist nicht. Aber wer trennt sich schon gerne von seinen Lieblingsstücken?


Dez 14 2008

(Niko)Lausig

Ein Nikolaus auf der Flucht. Im Kölner Hauptbahnhof.

Nikolaus vor der Kölner Bahnhofspolizei

Nikolaus vor der Kölner Bahnhofspolizei

Fragt sich nur, ob er Richtung Polizei oder weg vor der Polizei flüchtet.  Und wieso er überhaupt flüchtet. Wie auch immer: Weggucken bringt auch nichts mehr. Denn das Outfit des guten Mannes ist als Versteck eher (niko)lausig.


Dez 10 2008

Weltretter-Tun

Klar, eigentlich könnten wir alle mehr für die Umwelt tun. Das Spülwasser nicht für einen Teller ewig laufen lassen, unnötiges Licht ausknipsen und für den Weg zum Kiosk das Auto auch mal stehen lassen. Aber die meisten tun wenigstens konsequent nichts, anstatt so zu tun, als täten sie etwas:

Vorne Pseudo-Öko, drum herum strahlend weiß.

Vorne Pseudo-Öko, drum herum strahlend weiß.

RheinEnergie hat jetzt Werbung unter dem Motto “Jetzt kommt grüner Strom aus ihrer Steckdose” verschickt. Gute Sache. Keine Frage. Das Angebot? Strom, zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Vollkommen CO2-neutral. Das kann man vom Pseudo-Umweltpapier der Energieversorger allerdings nicht behaupten. Vorne auf Öko getrimmt, in chicem beige-braune mit künstlichen Spuren von Papierfasern. Der Umschlag und die Rückseite des Briefes glänzen allerdings in strahlendem Weiß. Jetzt frage ich mich nur, welche der zwei Fragen das Gewissen der Ideenschmiede RheinEnergie hat, ihre Kunden so zu verbraten.


Dez 8 2008

Fifty Cent und viele Fragen

Alles wird teurer. Oder Geld immer weniger wert. Wie auch immer. Aber bei gewissen Dingen geht es einfach zu weit…

Haben Kaugummis ein Verfallsdatum?

Haben Kaugummis ein Verfallsdatum?

Ich erinner mich dunkel, damals (Gott, wie schlimm, dass ich das jetzt schon sagen muss…) zehn Pfennig bezahlt zu haben, für diese mit Chemie vollgepumten, bunten, harten Kaugummis aus dem Automaten. Mehr waren mir die Zahntöter auch nie wert. Und jetzt soll man 50 Cent da reinwerfen?? Kein Wunder, dass der Automat noch nicht ansatzweise leer ist. Werden die überhaupt noch aufgefüllt? Können Kaugummis ablaufen? Haben die einen Stempel irgendwo, um notfalls den verantwortlichen Menschen zu verklagen? Wieso können Automaten-Kaugummis keine Bücher schreiben? Wäre bestimmt lustig zu lesen, wer schon alles seine Nasen an der Plastikschreibe plattgedrückt hat und sich das Handgelenk gequetscht hat, um gratis ein Kaugummi zu erhaschen. Hm. Ok, vielleicht sind die Kaugummis doch 50 Cent wert. Spannende Geschichten sind schließlich unbezahlbar.


Dez 1 2008

Fußball macht süchtig…

… Zumindest weiß ich jetzt, warum die Bochumer VfL-Fans ihrem Verein trotz seltsamer Sponsorenverträgen, neuer Stadion-Namen und schlechtem Fußball treu bleiben:

Achtung, Linewand!

Achtung, Linewand!

In einer sehr zentral gelegenen Kneipe in Bochum werden die Bundesligaspiele auf einer extra “Linewand” übertragen. Wenn das nicht zieht, weiß ich auch nicht…


Dez 1 2008

Geblitzt: Toto & Harry

Wenn in Bochum ein Polizeibulli durch´s Bermuda3Eck fährt, dann glotzen meist alle. Wenn dann zwei unbekannte Gesichter im Wagen sitzen, überlegt man sofort – hab ich alles richtig gemacht? Oder meinen die mich? Und wenn Toto und Harry im Auto sitzen, geht sofort das große Winken los…

Zank um´s Mikro mit Toto und Harry in Bochum

Zank um´s Mikro mit Toto und Harry in Bochum

Toto und Harry sind eher die lustigen Beamten aus dem Fernsehen, als zwei ernstzunehmende Polizisten. Denken viele. Aber Toto (rechts im Bild) und Harry nehmen ihren Job sehr ernst. Als bei den Aufnahmen für ein Gewinnspiel die Batterien ihrer Funkgeräte leer waren, rannte Harry direkt los, als ginge es um Leben oder Tod. Natürlich nur, weil der nächste Termin schon wartete. Egal. Für ein Foto ist immer Zeit. Cheeeeese!


Dez 1 2008

“Zeit”

Wie die Zukunft Gegenwart und die Gegenwart Erinnerung wird, warum Multitasking keine Zeitersparnis bringt und warum Langeweile manchmal so ewig zu sein scheint – diese und viele weitere Phänomene erklärt Stefan Klein in seinem Werk „Zeit – Der Stoff aus dem das Leben ist“. Während die Zeit beim Lesen der einzelnen Seiten weder besonders schnell vergeht, noch allzu lang wirkt, bekommt man durch viele Einblicke in die Hirnforschung und die Psychologie des Denkens das Bedürfnis, sich seine Zeit in Zukunft besser einzuteilen.

Stefan Klein

Stefan Klein

Das vermeintliche Wissen darüber, dass die Zeit mit zunehmendem Alter immer und immer schneller vergehen würde, widerlegt Stefan Klein. Es ist alles nur eine Frage der gekonnten Einteilung und des persönlichen Zeitmanagements. Wie oft vergeudet jemand wertvolle Zeit mit dem Nachdenken darüber, dass die Zeit mal wieder zu knapp ist, um alle Aufgaben pünktlich zu erledigen? Wie oft betäuben wir unsere Gedanken mit dem stumpfsinnigen Gucken der Fernsehprogramme? Jeder ist Herr seiner Zeit und schon nach einer kurzen Weile möchte man einen Plan aufstellen, wie man seine 24 Stunden am Tag demnächst besser nutzen könnte…

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Dez 1 2008

“Höhenrausch”

Man kann nicht alles haben, man kann nicht alle Regeln brechen, und man kann nicht immer gegen den Strom schwimmen. Aber man kann es wenigstens versuchen. Linda Schuhmann, Mitte dreißig und überaus gewöhnt an ihr schlechtes Verhältnis zu ihrem Body-Mass-Index, will raus. Aus ihrer Stadt, aus ihrem Leben und vor allem aus ihrer desaströsen Situation.

Ildikó von Kürthy

Ildikó von Kürthy

Denn es gibt fast nichts schlimmeres, als ekelig quälenden Liebenskummer. Und den auch noch wegen eines Kerls, der meint, der sexiest man alive zu sein. Wieso sonst sollte er sein Geschlechtsteil unbedeckt mich sich durch die Wohnung tragen. Linda würde es schließlich auch nicht wagen, sich ohne Shirt an den Herd zu stellen. Was Mann wiederum schade finden könnte. Gut, dass sich Linda darüber keine Gedanken mehr machen muss. Der Kerl trägt seine äußeren anatomischen Anhängsel nämlich ab sofort bei einer anderen Frau durch die Wohnung…

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Dez 1 2008

“Freie Wildbahn”

Kleiner Penis, große Wirkung – so könnte man Ursache und Wirkung für jegliches Handeln der jungen Mutter aus Amsterdam beschreiben.

Heleen van Royen

Heleen van Royen

Julia ist Ende dreißig, hat zwei Kinder und dummerweise auch einen Mann. Einen, der sie zwar liebt, aber eben nicht so, wie sie es sich vorstellt. Sowohl von der Liebe als Gefühl, als auch von der körperlichen Liebe haben Paul und Julia grundverschiedene Vorstellungen. Nicht zuletzt, weil er einfach nicht gut genug ausgestattet ist. Das scheint nicht nur ein Problem zu sein für die Dutch Dame, es ist die reinste Katastrophe. Und auch die Rolle der braven Mutter passt Julia kein bisschen. “Nach der Hochzeit folgt in der Regel eine Familie, und eine Familie sorgt in der Regel für das Ende der Ehe.”

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Dez 1 2008

“Glitzerbarbie”

„Sie haben zwei Fehler, Frau Schatz! Der erste: Sie atmen. Der zweite: Sie tun nichts dagegen.“ Carolin Schatz ist 35 und hat es nicht leicht. Ihr Lebensabschnittsgefährte Marius versteht sie bei jeder Gelegenheit falsch und Roland Dunkel gibt ihr seine Gefühle falsch zu verstehen. Ihre Freunde verstehen sie nicht mehr und Carolin versteht die Welt nicht mehr.

Steffi von Wolff

Steffi von Wolff

Man muss ein Händchen dafür haben, dass alles so schief geht, wie es nur eben möglich ist. Carolin Schatz hat dieses Händchen. Sie zieht Unglück und eine Prise Pech wie magisch an. So wird aus ihren Kochkünsten Lasagne mit Spülmaschinensalz statt Meersalz, ein Arzt verwechselt Caro mit ihrem besten Freund, der sich umoperieren lassen möchte und sieht die Arme bildlich schon mit vier Brüsten vor sich stehen…

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